
Abgebildete Plakate von Amir Kassaei, Fons Hickmann, Raban Ruddigkeit

Wir sind DEMOGRAZIE – Designing Democracy.
73 Kreative, 29 Länder, eine Frage.
DEMOGRAZIE – Designing Democracy verbindet
Vor einem Jahr wurde aus einer Idee eine Ausstellung. Seitdem wartet „DEMOGRAZIE – Designing Democracy” darauf, zu reisen, von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, ein Vorhaben, das größer ist als sein erster Schritt. Mehrere Einladungen sind bereits eingetroffen, aus Städten, die noch warten. Jetzt ist dieser erste Schritt gemacht. Ich bin mit ihr in Ribnitz-Damgarten angekommen, und die Eröffnung hat mehr ausgelöst, als ich zu hoffen wagte.
Sechshundert Kilometer. Sechs Stunden. Staumeldungen, eine gesperrte Autobahn, die Ungeduld, die sich in jedem Kilometer sammelt, den ich noch vor mir habe. Und dann, irgendwo zwischen den letzten Kurven, verändert sich etwas. Die Wälder werden anders. Kiefern, wo vorher Buchen standen, ein anderes Grün, ein anderes Licht darin. Ich muss daran denken, wie auch Menschen sich verändern, je nachdem, unter welchem Himmel sie aufgewachsen sind. Wer die DDR noch erlebt hat, trägt oft eine andere Art von Stille in sich als jemand, der später kam, so wie ein Kiefernwald anders wächst als ein Buchenwald, langsamer vielleicht, widerstandsfähiger gegen einen kargeren Boden. Und die Menschen hier, noch bevor ich sie kenne, wirken schon anders. Offener. Langsamer im besten Sinn.
Die Bibliotheksleiterin empfängt uns nicht an einer Tür, sondern in ihrem Garten, an der Ferienwohnung, in der wir in den nächsten Tagen wohnen werden. Schnittblumen in Reihen, Weintrauben, die sich an einem Spalier hochziehen, Fenchel, ein ganzer Kräutergarten. Sie erzählt von ihrem Versuch, eine regionale Schnittblumenkultur wiederzubeleben, statt Ware zu unterstützen, die mit Pestiziden besprüht aus dem Ausland kommt. Ihr Mann, Fischereibiologe, ergänzt später, mit spürbarer Sorge, wie Kriege im Nahen Osten, weit weg von hier geführt, langfristige Folgen für die Artenvielfalt der Meere haben können. Eine kleine Familie, die sich für ein Leben außerhalb der schnellen Großstädte entschieden hat und sich trotzdem, oder gerade deshalb, für das große Ganze verantwortlich fühlt. Vielleicht, denken wir, während wir noch den Duft der Kräuter in der Nase haben, beginnt jede Form von Verantwortung im Kleinen, bevor sie in etwas Größerem Raum greift.
Es bleibt nicht viel Zeit, diesem Gedanken nachzuhängen. Schon um achtzehn Uhr desselben Abends ruft die Bibliothek. Geplant waren zwanzig Plakate. Mitgebracht habe ich fünfundvierzig. Bis Mitternacht hängen einundvierzig Werke an den Wänden, dazu das große Banner mit den Gesichtern von DEMOGRAZIE – Designing Democracy, und mit ihnen etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt, eine Art Erwartung, die sich in den leeren Raum legt, wie eine Frage, die noch niemand gestellt hat.


Die Kuratorin Mansoureh Rahnama mit dem Oberbürgermeister Thomas Huth.
Plakate von rechts: Amir Kassaei, Raban Ruddigkeit, Fons Hickmann
Am nächsten Tag ist der Raum nicht nur gut besucht, er ist voll. Die Jüngste sitzt in der ersten Reihe, vier Jahre alt, die Beine baumeln, weil sie den Boden noch nicht erreichen. Die Älteste ist siebzig. Dazwischen Studierende, Kommunalpolitik, Kunstschaffende, Vereinsmitglieder, eine Archivarin. Noch bevor irgendetwas beginnt, tritt der Oberbürgermeister Thomas Huth heran und fragt, wie man meinen Namen richtig ausspricht. Keine Distanz, keine Floskel. Nur die Frage eines Menschen, der wissen möchte, wie man einen anderen Menschen richtig anspricht. Er ist parteilos, dieser Oberbürgermeister. Vielleicht macht gerade diese Selbstverständlichkeit die Begegnung so nahbar.
Bevor jemand ein Wort spricht, wandern die Blicke bereits durch den Raum, von einem Gesicht zum nächsten. Es ist ein eigenartiger Moment, dieser stille Austausch zwischen Betrachter und Bild, noch bevor vorne überhaupt jemand das Wort ergreift. Die Ausstellung zeigt Gesichter der Demokratie, echte Menschen, echte Geschichten. Plakate sind mehr als Papier, denke ich, während ich beobachte, wie die Gäste stehen bleiben, manche wie angehalten. Sie sind Ausdruck von Wut, Hoffnung und Veränderung, unmittelbar, visuell stark und emotional, und stehen in einer langen Tradition des Protests und der Mobilisierung. Ein Plakat muss nicht lange erklären. Es erreicht Menschen in wenigen Sekunden, ein Bild, ein Gesicht, ein Wort kann einen Gedanken auslösen, eine Erinnerung wecken, eine Frage hinterlassen. Vielleicht liegt genau darin seine demokratische Kraft, es bringt etwas in Bewegung, noch bevor ein Vortrag beginnt. Manche bleiben stehen und schweigen. Andere sprechen leise miteinander. Viele suchen in den jungen Gesichtern auf den Plakaten etwas von sich selbst.
Dann beginnt die Bibliotheksleiterin vorzulesen, die Geschichte der Entstehung dieser Ausstellung, meine Geschichte, so wie ich sie einmal selbst aufgeschrieben habe. Eine Geschichte über Kreativität, über Deutschland als Wahlheimat und über das leise Gefühl, dass etwas ins Wanken geraten ist. Über eine Frage, die mich seither nicht mehr loslässt, ob Kunst dort eine Brücke bauen kann, wo Worte nicht mehr weiterhelfen. Während ihre Stimme durch den Raum trägt, höre ich meine eigenen Worte, als gehörten sie einer anderen Person, und gleichzeitig war es genau diese Nacht, die alles ausgelöst hat.
Der Funke
Ich bin eine Kreative, das ist meine Sprache, Design, Bücher, Kunstprojekte, Brücken zwischen Menschen, Ideen, Welten. Deutschland ist meine Wahlheimat, doch in den letzten Jahren fühlt es sich nicht mehr so an. Die Blicke sind kälter, das Schweigen lauter. Dort, wo Worte nötig wären, herrscht Stille. Demokratie ist kein Versprechen mehr, sie ist eine Verantwortung.
Dann kommt diese eine Nacht. Draußen ist alles still, in mir stürmen die Gedanken. Was, wenn Kunst eine Brücke wäre? Was, wenn Bilder sprechen könnten, wo Worte versagen? Ich greife zum Notizbuch, schreibe nur einen Satz. Lasst uns Demokratie gestalten. Am Abend schicke ich eine Nachricht nach Berlin, kann Kunst vor der Wahl noch etwas bewirken. Während wir chatten, entsteht ein Logo, ein Strich, eine Form, mehr als nur ein Zeichen. Und dann, plötzlich, ist sie da, die Idee, kein bloßer Gedanke mehr, ein Projekt, eine Bewegung.
Ich poste den ersten Aufruf. Stunden später explodiert mein Handy. Nachrichten aus Berlin, Mailand, Wien, Paris, New York, Teheran. Ja, lass es uns tun. Ich weiß es, Bilder bleiben, sie brennen sich ein, sie bewegen. Ein Funke ist entzündet. Innerhalb weniger Wochen wird daraus eine Bewegung, zweiundsiebzig Kreative aus neunundzwanzig Ländern. Die ersten Entwürfe trudeln ein, mutig, verstörend, hoffnungsvoll. Dann kommt der Widerstand.
Die letzten Worte der Bibliotheksleiterin verhallen im Raum. Nun ist es an mir, diese Geschichte dort weiterzuerzählen, wo sie an diesem Abend hingehört, nicht mehr nur als Rückblick, sondern als Frage an die Menschen, die vor mir sitzen. Für einen kurzen Moment wird es still. Ich atme tief durch und beginne.

Getragene Haltung
Die Kuratorin im ‚WE WIN’-Design mit Friedenstaube von Yossi Lemel
Warum Designing Democracy?
Demokratie ist eine der wertvollsten Errungenschaften unserer Gesellschaft, beginne ich, doch sie steht vor großen Herausforderungen. Populismus, politische Apathie, Vertrauensverlust, das sind die Symptome einer Krise, die wir ernst nehmen müssen. Demokratie ist kein Selbstläufer. Ich frage in den Raum, wie wir sie für alle zugänglich und erlebbar machen können, nicht nur denkbar, sondern spürbar.
Und genau diese Frage führt zu der nächsten. Es gibt eine wachsende Kluft zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Politik. Viele fühlen sich nicht mehr gehört, und Demokratie wird zunehmend als selbstverständlich hingenommen, bis sie es nicht mehr ist. Wir haben in Deutschland eine Verfassung, die demokratische Rechte garantiert, sage ich, und trotzdem fühlen sich Menschen nicht vertreten. Walter Benjamin hat das schon vor Jahrzehnten kritisch gesehen, als er schrieb, Demokratie sei eine Ordnung, in der das Volk sich auf eine besondere Weise täusche.
An dieser Stelle merke ich, wie die Distanz zwischen mir und dem Publikum kleiner wird, wie ein Gedanke, der zunächst nach Theorie klingt, plötzlich sehr persönlich wird. Also erzähle ich, warum mich das betrifft. Acht Jahre meiner Kindheit habe ich im Krieg verbracht, Nächte im Keller. Im Iran, wo gerade Krieg herrscht, habe ich Resistenz gelernt, Krisenbekämpfung und den unermüdlichen Kampf für Gerechtigkeit, Unabhängigkeit, die Underground-Szene, die Suche nach Wahrheit, wenn die offizielle Version nicht die einzige sein darf. In Deutschland, meiner Wahlheimat, habe ich zum ersten Mal Freiheit kennengelernt. Und jetzt sehe ich, wie sie bedroht wird. Meinungsfreiheit, freies Denken, individuelle Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit mehr, das spüre ich, hier, jetzt, an vielen kleinen Stellen. Mut ist nicht das Fehlen von Angst, sage ich, sondern die Entscheidung, trotz Angst zu handeln. Demokratie lebt vom Mut, die eigene Stimme zu erheben.











Brücken bauen, aber für wen?
Aus diesem Gedanken heraus, aus der eigenen Angst und dem eigenen Mut, entsteht fast von selbst das nächste Bild, das mich seit der Vorbereitung nicht loslässt, die Brücke. Eine Brücke verbindet, sage ich, sie überwindet einen Abgrund. Aber gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Was ich in diesem Moment nicht laut ausspreche, aber im Kopf mitdenke, während ich die Blicke im Raum sehe, ist ein zweiter Gedanke, der mir erst später, im Nachhinein, beim Erinnern an diesen Abend, noch klarer wird. Auch die Nationalsozialisten inszenierten sich als Brücke, als Verbindung zwischen einer vermeintlich ruhmreichen deutschen Vergangenheit und einer neuen Zukunft. Der Tag von Potsdam im März 1933, der Händedruck zwischen Hindenburg und Hitler, sollte genau das sichtbar machen, Tradition und neue Macht, verbunden. Auch die Idee der Volksgemeinschaft versprach, gesellschaftliche Gegensätze zu überwinden. Doch diese Brücke war keine Brücke für alle. Sie war eine Brücke der Ausgrenzung. Wer nicht in das rassistische und politische Weltbild der Nationalsozialisten passte, wurde nicht eingeladen, sondern ausgeschlossen, verfolgt, entrechtet, ermordet. Selbst die monumentalen Brücken des Reichsautobahnbaus waren Inszenierung von Macht, hinter der Propaganda von Fortschritt und Arbeitsbeschaffung standen militärische und strategische Interessen. Und am Ende zerstörte das Regime seine eigenen Brücken selbst, 1945, im Zuge der sogenannten Nero-Politik, systematisch zur Zerstörung freigegeben. Was zuvor als Symbol von Stärke und Zukunft inszeniert worden war, sollte sich selbst vernichten.
Diese Geschichte zeigt, denke ich, während ich vorne stehe, nicht jede Brücke verbindet. Und nicht jede Verbindung ist demokratisch.
Im Raum wird es still. Nicht die Stille der Verlegenheit, sondern die Stille des Nachdenkens, jene Art von Stille, die entsteht, wenn ein vertrautes Wort plötzlich seine Selbstverständlichkeit verliert.
Demokratische Brücken entstehen nicht durch monumentale Bauwerke, fahre ich fort. Sie entstehen dort, wo Menschen miteinander sprechen, wo Unterschiede ausgehalten werden, wo Minderheiten geschützt werden, wo man bereit ist, einander zuzuhören. Sie verbinden nicht, indem sie Unterschiede unsichtbar machen. Sie ermöglichen Begegnung trotz dieser Unterschiede. Doch genau das setzt etwas voraus, ohne das keine Begegnung möglich ist, die Freiheit, überhaupt eine eigene Position zu haben, von der aus man dem anderen begegnen kann. Freiheit bedeutet, frei denken zu können und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft teilzuhaben, sage ich, und zitiere Goethe, nur der Denkende erlebe sein Leben, am Gedankenlosen ziehe es vorbei. Ich richte den Blick auch auf Ai Weiwei, den weltberühmten Denker und Künstler, der einmal formulierte, Deutschland habe seine Werte verloren, und beschreibe die subtile Zensur, die er damit meint, nicht staatlich verordnet, aber wirksam. Wenn schon er, einer der bekanntesten Künstler der Welt, zensiert wird, fragt er, was bedeutet das dann erst für die kleinen Künstlerinnen und Künstler, die niemand schützt?
Frieden, führe ich weiter aus, kann nicht durch einen Waffenstillstand gesichert werden, sondern nur durch eine demokratische Ordnung, die die Freiheit des Einzelnen schützt, ein Gedanke von Kant, der heute so aktuell ist wie vor über zweihundert Jahren. Auch Matthias Claudius hielt schon im achtzehnten Jahrhundert fest, dass Freiheit darin besteht, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet, Freiheit und Verantwortung, untrennbar miteinander verbunden. Frieden und Freiheit sind essenziell für das Funktionieren einer Demokratie, das ist keine abstrakte Formel, das ist die Grundlage von allem, worüber wir an diesem Abend sprechen.
Demokratie ist kein Geschenk, schließe ich, sie ist ein Prozess. Gleiche Rechte für alle, egal wo. Widerstand gegen Zensur, Populismus, Ausbeutung. Kunst und Mut als Werkzeuge der Demokratie. Ich will einen Funken zünden. Und für einen Moment brennt er.

Die Plakate oben, von rechts: Keith Kitz, Amir Kassaei, Raban Ruddigkeit,
Fons Hickmann, Erik Spiekermann, Lex Drewinski, Peter Bankov
Direkt danach meldet sich jemand aus dem Publikum, und dieser Moment fühlt sich an, als hätte der Funke tatsächlich etwas erreicht, das vorher im Verborgenen lag. Nicht alle in dieser Stadt haben sich je damit angefreundet, eine Stadt zu sein, die Vereinigung von 1950 wirkt bis heute nach. Es könnte ein unangenehmer Moment sein. Es ist ein kostbarer. Später kommt eine weitere Person auf mich zu, die meine Ankündigung im Vorfeld gelesen hatte, über die Recknitz, die einstige Grenze zwischen Ribnitz und Damgarten, über den Fliegerhorst Pütnitz. Genau das habe sie in meinem Vortrag wiedererkannt, sagt sie, diese Verbindung zwischen Stadtgeschichte und dem, was Demokratie heute bedeutet. In diesem Moment weiß ich, der Funke ist angekommen.
Als hätten die Bilder an den Wänden nur darauf gewartet, dass die Worte ihnen Gesellschaft leisten, folgt im Anschluss noch eine andere Form der Sprache, drei Kurzfilme von drei Filmemachern, Ahmad Seyedkeshmiri mit „Taste of Berry”, Adnan Zandi mit „War and Color” und Yiran Wang mit „Letter from Fukushima”, jeder auf seine Weise mit der Frage verbunden, was Menschenwürde, Freiheit und Hoffnung heute bedeuten können, von einer Begegnung, die einem jungen Mann eine zweite Chance öffnet, über Kinder, deren Spiel vom Krieg erreicht wird, bis zu einem Brief aus Fukushima, der zu einem stillen Akt der Selbstbestimmung wird. Diese drei Geschichten verdienen einen eigenen, ausführlicheren Bericht, der bald folgt.



Der Abend geht zu Ende, und vor allem ein Gedanke bleibt zurück, ein Funke brennt nicht von selbst, er muss immer wieder neu entzündet werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2026 in der Bibliothek R in Ribnitz-Damgarten zu sehen. Es lohnt sich, vor Ort vorbeizukommen und den Gesichtern zu begegnen, die man so schnell nicht vergisst. Vielleicht lohnt es sich gerade jetzt besonders, denn auch diese Station ist ein Stück Geschichte im Werden. Wohin der Funke als Nächstes reist, wissen wir selbst noch nicht. Vielleicht war Ribnitz-Damgarten ein einmaliger Ort für diese Ausstellung. Vielleicht kommt sie nie wieder so nah. Wer weiß. Sicher ist nur, dass ein Funke weitergetragen werden kann, wenn jemand bereit ist, ihn aufzunehmen.
Wir sind über tausend Kilometer gereist, um für Demokratie einzustehen, und ausgerechnet jetzt, in diesen Tagen, bekommt dieses Einstehen ein ganz konkretes Datum. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern. Zwei Sonntage, an denen sich zeigt, was ein Funke wirklich wert ist, ob er nur einen Abend lang wärmt oder ob er tatsächlich etwas in Bewegung setzt.
Wir wissen nicht, wen die Menschen hier wählen werden, und das ist auch nicht unsere Sache. Genau das ist ja der Kern dessen, wofür wir angereist sind, dass jede Stimme zählt, unabhängig davon, wofür sie sich entscheidet. Aber wir wünschen uns von Herzen, dass so viele Menschen wie möglich diese Stimme auch nutzen. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der anderswo Menschen für genau dieses Recht kämpfen oder sterben, ist ein Kreuz auf einem Wahlzettel kein kleiner Akt. Es ist die leiseste und zugleich mächtigste Art, einen Funken weiterzutragen.
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Die Ausstellung präsentiert eine inspirierende Sammlung von Plakaten, die von renommierten internationalen Designern entworfen wurden. Darüber hinaus werden einige Werke in unseren Social Media Gruppen »DEMOGRAZIE – Designing Democracy« (LinkdIn, Facebook, Instagram) geteilt, um einen aktiven Dialog über Demokratie anzuregen und die Initiative einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Eine Ausstellung »DEMOGRAZIE – Designing Democracy« – visionäre Plakate, die Demokratie sichtbar machen und den Dialog anregen.
DEMOGRAZIE – Designing Democracy
27. August – 27. Oktober 2026
Verlängert aufgrund der großen Resonanz (ursprünglich bis 22. September)
Stadtbibliothek Ribnitz
Im Kloster 4 | 18311 Ribnitz-Damgarten
Öffnungszeiten:
Mo / Fr 09.00 – 16.00 Uhr
Di / Do 10.00 – 18.00 Uhr
Sa 13.00 – 16.00 Uhr
Initiatorin & Kuratorin: Mansoureh Rahnama
Mitinitiator, Namensentwicklung & Logodesign: Raban Ruddigkeit
Plakatdesign: Fons Hickmann
Veranstalter: Stadtbibliothek Ribnitz in Kooperation mit THINKUP Editions & T.U.C e.V.
Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Ribnitz und Kunstverein Ribnitz-Damgarten in Kooperation mit der THINKUP Editions und THINKUP Connectivity e.V., gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und das Projekt „Demokratie Leben!”
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre freundliche Unterstützung, ihr Vertrauen und ihren wertvollen Beitrag zur Realisierung dieses Projekts.
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, Kunstverein Ribnitz-Damgarten e.V., Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Demokratie Leben! Landes Zentrale für politische Bildung und Bibliothek Ribnitz- Damgarten
Weitere Informationen:
www.bibliothek.ribnitz-damgarten.de
